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Trump und die globale Gefahr

Wie der frühere US-Präsident mit autoritärem Stil, Zollpolitik und Systemkritik Demokratie und Weltordnung ins Wanken bringt

(PresseBox) (Karlsruhe, )
Donald Trumps politische Rückkehrpläne werfen einen langen Schatten auf die internationale Bühne. Mit wirtschaftlichem Nationalismus, autoritären Tendenzen und der gezielten Schwächung demokratischer Institutionen stellt sich die Frage, ob eine zweite Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern auch für die globale Ordnung zum Risiko werden könnte. Der Blick auf Trumps Strategie offenbart weit mehr als innenpolitische Ambitionen – er zeigt ein Weltbild, das Kooperation durch Konfrontation ersetzt.

Die politischen Ambitionen von Donald Trump für eine zweite Amtszeit als US-Präsident werfen international zunehmend Fragen nach den Risiken für Demokratie und globale Stabilität auf. Während Trump weiterhin ein Millionenpublikum in den USA mobilisiert, wächst zugleich weltweit die Sorge, dass seine Rückkehr ins Weiße Haus die fragile Balance der internationalen Ordnung erneut ins Wanken bringen könnte. Mit nationalistischen Parolen, wirtschaftlichem Protektionismus und der gezielten Schwächung demokratischer Institutionen stellt Trump nicht nur innenpolitisch, sondern auch außenpolitisch eine ernstzunehmende Herausforderung dar.

Schon während seiner ersten Amtszeit setzte Trump auf den einseitigen Rückzug aus multilateralen Abkommen, etwa dem Pariser Klimaabkommen oder dem Atomabkommen mit dem Iran. Internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden diskreditiert, die NATO offen infrage gestellt. Diese Abkehr vom multilateralen Konsens markierte eine tiefgreifende Veränderung in der amerikanischen Außenpolitik – mit weitreichenden Folgen für die geopolitische Stabilität. Trump setzte auf eine „America First“-Strategie, die langfristige Allianzen zugunsten kurzfristiger Machtvorteile geopfert hat.

Innenpolitisch ist das Bild kaum weniger besorgniserregend. Trump hat über Jahre hinweg gezielt das Vertrauen in die demokratischen Institutionen der Vereinigten Staaten untergraben. Seine unbelegte Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei ihm durch Wahlbetrug „gestohlen“ worden, hat eine tiefe Spaltung der US-Gesellschaft zementiert. Der gewaltsame Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 gilt vielen Beobachtern als Ausdruck einer politischen Radikalisierung, die von Trumps Rhetorik mitbefeuert wurde. Bis heute weigert er sich, klare Verantwortung für diese Eskalation zu übernehmen.

Besonders bedenklich ist Trumps fortlaufende Missachtung parlamentarischer und rechtsstaatlicher Kontrollmechanismen. Er betrachtet den Kongress nicht als gleichwertige demokratische Instanz, sondern als hinderlichen Akteur. Entscheidungen sollen in seinen Augen zentralisiert, Verhandlungen nicht öffentlich, sondern bilateral und unter seiner alleinigen Führung geführt werden. Diese Haltung nährt autokratische Tendenzen und gefährdet die Gewaltenteilung – ein Grundpfeiler jeder demokratischen Ordnung.

Trumps angekündigte Wirtschaftspolitik lässt ebenfalls aufhorchen. Mit neuen Zöllen auf Arzneimittel und dem Ruf nach der Rückverlagerung von Produktion auf amerikanischen Boden betreibt er eine Form des wirtschaftlichen Isolationismus, der global vernetzte Märkte destabilisieren kann. Die Risiken solcher Maßnahmen für Lieferketten, Preisstabilität und den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten werden von ihm bewusst ausgeblendet.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklung mit wachsender Nervosität. In Europa, insbesondere in Berlin, Paris und Brüssel, wächst die Sorge vor einem weiteren transatlantischen Bruch, sollte Trump erneut das höchste politische Amt der Vereinigten Staaten übernehmen. Sein autoritärer Politikstil, seine Nähe zu Autokraten und seine kompromisslose Rhetorik sind nicht nur ein Rückschritt in der internationalen Zusammenarbeit, sondern könnten langfristig auch demokratische Werte auf globaler Ebene schwächen.

Kommentar:

Donald Trumps politische Rückkehrpläne sind mehr als ein innenpolitisches Phänomen – sie sind ein globales Warnsignal. In einer Zeit multipler Krisen, in der internationale Kooperation wichtiger denn je erscheint, droht mit Trump erneut ein Akteur ins Zentrum der Macht zu rücken, der systematisch auf Spaltung, Konfrontation und Machtkonzentration setzt. Dabei ist nicht nur die Frage zu stellen, wie ein solcher Politikstil die Vereinigten Staaten verändert, sondern vor allem, was er für die Welt bedeutet.

Trump hat bereits in seiner ersten Amtszeit gezeigt, dass er keine Skrupel kennt, institutionelle Regeln zu beugen, wenn sie seinem Machtanspruch im Weg stehen. Seine Wiederwahl würde nicht nur als politische Rehabilitation gelten, sondern als Signal an andere autoritär gesinnte Kräfte: Wer laut genug zweifelt, kann das System von innen aushebeln. Das wäre ein verheerender Präzedenzfall für Demokratien weltweit.

Zudem ist Trumps Blick auf internationale Beziehungen erschreckend kurzsichtig. Verträge und Bündnisse betrachtet er als Belastung, nicht als Fundament internationaler Stabilität. In seiner Logik zählt nur, was unmittelbar der eigenen Nation nützt – koste es, was es wolle. Damit stellt er nicht nur multilaterale Institutionen infrage, sondern das Prinzip einer regelbasierten Weltordnung.

Auch ökonomisch droht eine zweite Trump-Präsidentschaft zum Brandbeschleuniger globaler Unsicherheit zu werden. Handelszölle, wirtschaftliche Sanktionen und protektionistische Maßnahmen könnten nicht nur Handelskriege anheizen, sondern auch die wirtschaftliche Erholung nach globalen Krisen massiv behindern. Märkte reagieren sensibel auf politische Verlässlichkeit – Trumps Politik steht für das Gegenteil.

Am Ende geht es um mehr als Politik – es geht um das Vertrauen in demokratische Institutionen, um die Integrität politischer Prozesse und um die Fähigkeit der freien Welt, sich gegen autoritäre Entwicklungen zu behaupten. Die Welt kann es sich nicht leisten, wegzusehen. Trumps politische Rückkehr ist keine bloße Wiederholung – sie wäre eine Eskalation.

Von Engin Günder, Fachjournalist

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