Einer der Gründe dafür ist der kleinere Formfaktor selbst: Da die Performance eines RAID Systems wesentlich von der Anzahl der Spindeln – also der Anzahl der verwendeten Festplatten – beeinflusst wird, lässt sich damit eine I/O-Performancesteigerung von 100% auf gleicher Einbauhöhe erzielen.
Aber nicht nur, wenn es um kleine Platz sparende RAID Systeme geht, bieten die kleinen Festplatten große Vorteile: Auf Grund der geringeren Masse der Datenscheiben ist der Energieverbrauch pro Kapazität um bis zu 30% geringer.
Gerade in großen Rechenzentren ist der Energieverbrauch und der damit verbundene Klimatisierungsaufwand ein bedeutender Kostenfaktor.
Die ersten 1 HE RAID Systeme der neuen ES-8300 Serie enthalten 12 SAS Festplatten. Sie sind über zwei 4 Gbit Fibre Channel oder SAS Ports an die Server angebunden. Sie lassen sich über einen SAS Erweiterungsport durch JBODs mit jeweils 12 Festplatten erweitern. Sie lassen sich ebenso mit SATA Disks bestücken – auch gemischt. Dual Controller Systeme können maximal 48, Single Controller Systeme bis zu 60 Festplatten adressieren.
SAS Festplatten mit 2,5 Zoll gibt es mittlerweile auch schon mit 15.000 U/min (bei 72 GB), also genauso schnell wie ihre 3,5 Zoll Pendants. Die maximale Kapazität pro Platte beträgt 147 GB (bei 10.000 U/min). SATA Festplatten gibt es bis 300 GB. So lassen sich auf einer HE 1,7 TB SAS oder 3,6 TB SATA adressieren.
„Gerade bei SAS RAID Systemen geht es im Gegensatz zu SATA-Archiven meist nicht um riesige Kapazität“, so Franz Bochtler, Geschäftsführer der EUROstor. „Gerade bei Datenbanksystemen ist es eher die hohe I/O Rate, um die es unseren Kunden geht. Hier bieten die neuen Systeme mit 2,5 Zoll Platten eine gute Alternative. Auch wenn die Festplatten noch vergleichsweise teuer sind, ist die Kostenersparnis beim Stromverbrauch im Laufe eine Festplattenlebens nicht zu unterschätzen.“
Das EUROstor ES-8300 SAS RAID wird ab Dezember dieses Jahres verfügbar sein.