Im IBM Mashup Center können Geschäftsanwender eigene situationsbezogene Anwendungen, sogenannte Mashups, erstellen. Dabei werden Informationen aus verschiedenen Quellen kombiniert, um neue geschäftskritische Erkenntnisse zu gewinnen und Aufgaben intelligenter und effektiver zu bewältigen. Mit der Mashup-Technologie von IBM können auch Anwender ohne technisches Vorwissen die Möglichkeiten von standardisierten Web-Technologien ausschöpfen und auf zahlreiche Informationsangebote zugreifen. Dazu zählen etwa Webseiten und Feeds, Tabellenkalkulationen, Datenbanken, Anwendungsprogramme, unstrukturierter Text aus E-Mails, sowie Video-, Audio- und andere Informationen aus dem Internet oder aus gesicherten unternehmensinternen Quellen.
Ab 16. Juni 2008 bietet IBM seinen Kunden die Gelegenheit, das IBM Mashup Center über die Webseite von IBM Lotus Greenhouse (greenhouse.lotus.com) zu testen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Greenhouse Website stellt Kunden eine sichere Umgebung zur Verfügung, in der sie das Potenzial des Mashup Centers für das eigene Unternehmen bewerten können, ohne dass sie es in der eigenen Umgebung installieren müssen. Die gehostete Version des Mashup Centers wird Widgets von IBM sowie von Partnerunternehmen wie StrikeIron oder Kapow Technologies enthalten. Auf der Greenhouse Webseite können Interessierte übrigens auch andere Web 2.0-Anwendungen wie IBM Lotus Connections, Lotus Quickr, Lotus Sametime und Websphere Portal ausprobieren.
Mashups in der Praxis
Immer mehr innovative Unternehmen jeder Größenordnung entdecken heute die Möglichkeiten des Web 2.0: "Als etablierter Innovator glaubt Boeing an die Kraft des Web 2.0 und begrüßt die neuen Technologien nicht nur für besseres gemeinsames Arbeiten, sondern auch für anspruchsvolle Planungs- und Betriebsaufgaben im Unternehmen", so Paul Comitz, Program Manager, NEO Demonstration, Boeing Corporation (NYSE: BA). "Das IBM Mashup Center spielt eine Schlüsselrolle in unserem neuen strategischen Ressourcen-Management. Dieses trägt der Anforderung Rechnung, dass es heute von entscheidender Bedeutung ist, zu wissen, wo die wichtigsten Ressourcen liegen und wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer ganz bestimmten Situation eingesetzt werden können."
Auch das französische Einzelhandelsunternehmen Carrefour evaluiert gegenwärtig das IBM Mashup Center. Das Unternehmen hat einen Umsatz von mehreren Milliarden Dollar und zählt jährlich über zwei Milliarden Kunden. Carrefour unterhält über 12.000 Verbraucher- und Supermärkte in mehr als 30 Ländern und bietet ein breites Angebot an Lebensmitteln und anderen Produkten.
"Wir interessieren uns für Mashup-Software, weil wir hoffen, damit schnell Lösungen für zahlreiche geschäftliche Herausforderungen entwickeln zu können. Ein Beispiel ist der pünktliche Transport von Nahrungsmitteln und anderen Artikeln an Tausende von Läden trotz schlechten Wetters, Verzögerungen beim Zoll, Verkehrsstaus oder Straßensperrungen. Die neuartige Software könnte helfen, uns rechtzeitig vor solchen Problemen zu warnen, so dass wir uns frühzeitig auf Verzögerungen in der Lieferkette und ausbleibende Produkte einstellen können", erklärte Olivier Raynal, Innovationsmanager in der Carrefour-Abteilung Emerging Trend and Innovation.
Gemeinsame Entwicklungen mit Business-Partnern
IBM arbeitet gemeinsam mit einem Ökosystem von Business-Partnern daran, dass Kunden Enterprise-Mashups optimal nutzen können. IBM Business-Partner wie Jibes, JustSystems, Kapow Technologies und StrikeIron bieten Lösungen an, die in Kombination mit dem IBM Mashup Center schnellen Zugang zu Informationen und spannende Einsatzmöglichkeiten für neue Datentypen ermöglichen.
"Es gibt sehr viele Menschen, die die nötigen Fähigkeiten haben, um Widgets zu äußerst nützlichen Geschäftsanwendungen zusammenzusetzen - aber dafür nicht gleich Programmierer werden wollen", sagte Maja Kumme, Direktorin Lotus bei der IBM Software Group in Deutschland. "IBM Mashup Center ist für die Mehrheit von Geschäftsanwendern gedacht, die unmittelbar situationsbezogene Anwendungen kreieren wollen, um einen bestimmten Bedarf zu decken. Sie können ganz nach Wunsch iterativ vorgehen und Neuerungen einbringen, Mashups mit anderen teilen und sich weiterentwickeln - und das alles, ohne die IT-Abteilung um den Schlaf zu bringen. Denn sie können darauf vertrauen, dass die Technologie sicher ist und auf Unternehmensebene gesteuert wird."
Weitere Informationen über IBMs Web 2.0 Initiativen erfahren Sie unter www.ibm.com/....