Nach der Eröffnung durch KOGIT-Geschäftsführer Gerald Kaufhold berichteten IdM-Berater und Projektverantwortliche in Anwenderunternehmen in vier Fachvorträgen von ihren Erfahrungen in der Praxis.
„Was ist bei IdM und GRC Projekten zu beachten und welches sind die wichtigsten Anbieter?“ Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich Dr. Martin Dehn, Manager Consulting bei der KOGIT GmbH. In seinem Vortrag stellte er heraus, welche Kriterien bei einem IdM-Projekt eine maßgebliche Rolle spielen. Dazu präsentierte er eine Marktübersicht der 15 wichtigsten Technologieanbieter und beleuchtete Vor- und Nachteile der angebotenen Lösungen. Danach stellte er IAG Funktionsmodule vor und präzisierte schließlich: „Oftmals werden bei der Auswahl einer Lösung in erster Linie technische Features für die Entscheidungsfindung herangezogen. Die Praxis zeigt allerdings, dass auch Infrastruktur und Betriebsmodalitäten eine gewichtige Rolle spielen und nicht unterschätzt werden dürfen.“
Ralf Kappler ist Global Head Management IdM des Schweizer Bankhauses UBS. In seinem Vortrag IdM / Entitlements Management – Strategic Entitlement Provisioning Systems berichtete er von der Vorphase des Projekts, in dem die UBS AG eine umfangreiche Produkt- und Herstellerevaluierung vorgenommen hat. Ferner erläuterte er, wie die vorhandenen IdM-Systeme im Konzern konsolidiert und um Access Governance Funktionalitäten erweitert werden. Ein beeindruckendes Projekt, das aktuell zu den größten Initiativen seiner Art zählt.
Dr. Martin Kuhlmann ist Lead Solution Consultant bei Omada, einem namhaften Anbieter von Identity and Access Governance-Lösungen. Sein Vortrag „IdM im Umfeld von Microsoft Technologien“ beschäftigte sich mit dem Thema Identity Management mit Lösungen aus dem Microsoft-Umfeld.
Philipp Meder, Consultant bei der KOGIT GmbH, begleitete die Einführung des SAP Netweaver Identity Management Systems bei der Andreae Noris Zahn AG. Er dokumentierte in seinem Vortrag die Vorgehensweise von der Konzeption bis zum Betrieb der Lösung. Dabei ging er zunächst auf die Kundenanforderungen ein und konkretisierte die Umsetzung des Account Life Cycles sowie der Multi-Account Fähigkeit und Anbindungs- und Systemarchitektur. Schließlich erklärte er die Einführung der Business-Rollen, die Gestaltung des Regelwerkes und der Administration.
Die Teilnehmer, zu denen u.a. Angehörige von Banken, Versicherungen, Chemiekonzernen und Fluggesellschaften gehörten, nutzten Vorträge und Pausengespräche zum Austausch von Einschätzungen und eigenen Erfahrungen.
Initiator Gerald Kaufhold fasst seine Eindrücke zusammen: „Die Zahl der Besucher ist gegenüber der Debutveranstaltung 2011 noch deutlich gestiegen. Auch das sichtbare Interesse der Teilnehmer an diese deutschsprachigen Veranstaltung und das Feedback einzelner Besucher machen deutlich, wie groß der Informationsbedarf an Identity Management und Governance, Risk & Compliance ist. Wir fühlen uns auf unserem Weg bestätigt und werden den Compliance Identity Dialog als Wissensplattform für Experten, aber auch „Neueinsteiger“ weiter forcieren.“
Die KOGIT GmbH gilt als ein führender Spezialist für Identity Management und Governance, Risk & Compliance und hat mit ihren „Compliance Identity Foren“ in den vergangenen Jahren bereits einen erfolgreichen Austausch zwischen Experten und Bedarfsträgern etabliert. Als weiteres Veranstaltungs-Format wurde 2011 der Compliance Identity Dialog ins Leben gerufen.
Informationen zum Veranstaltung: www.compliance-identity-dialog.com
Informationen zum Unternehmen: www.KOGIT.de