18 Jahre nach der Übernahme vom Hoesch-Krupp-Konzern, geben die bisherigen S+S Eigentümer Paul Dittrich, Franz Greipl, Helmuth Frisch und Karl Eibl die Mehrheit an die VTC Gruppe ab. Karl Eibl und Helmuth Frisch bleiben weiterhin als geschäftsführende Gesellschafter bei S+S aktiv und werden mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter das Unternehmen weiter entwickeln. Bei der Entscheidung zur Übergabe der Geschäftsanteile war es den bisherigen Gesellschaftern sehr wichtig, die Eigenständigkeit des Unternehmens zu wahren und den Standort bzw. die Arbeitsplätze in Schönberg zu sichern. Mit mehr als 250 Mitarbeitern, ist S+S in der Region tief verwurzelt. Der Auswahlprozess zur neuen Unternehmensbeteiligung war von diesem Aspekt maßgeblich beeinflusst.
Die S+S Separation and Sorting Technology GmbH ist ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von Detektions-, Separations- und Sortier-Systemen für die Anwendung in der Indus-trie und im Aufbereitungsprozess von Wertstoffen (Recycling). 1976 in Schönberg gegründet, ist S+S stetig gewachsen und hat in den letzten acht Jahren Tochtergesellschaften in Singapur, China, USA, Großbritannien und Frankreich aufgebaut. Nach wie vor werden aber alle Systeme und Geräte in Deutschland entwickelt, konstruiert und hergestellt. Annähernd 60 Prozent der Produkte werden weltweit exportiert. S+S erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 30 Mio. Euro.
Hinter der VTC Gruppe stehen vier private Gesellschafter, deren Ziel das profitable Wachstum der Gruppenunternehmen unter Beibehaltung deren wirtschaftlichen Unabhängigkeit ist. Die hohe Eigenkapitalausstattung ermöglicht es VTC eigenständig zu agieren und langfristige Wachstumskonzepte zu verfolgen. In fünf Geschäftsfeldern wird mit 2.000 Mitarbeitern in den Bereichen Infrastrukturtechnik, Stromversorgung sowie Maschinen- und Gerätebau ein Gruppenumsatz von ca. 400 Mio. Euro erwirtschaftet.
„Wir haben ein gesundes Unternehmen, das für die Zukunft optimal aufgestellt ist. Mit der Integration in den neuen Firmenverbund ist bei S+S nicht nur der Grundstein für die Unternehmensnachfolge gesetzt, sondern auch die Basis für das weitere Wachstum, mit den hierfür erforderlichen Investitionen im In- und Ausland, gelegt“ führt Geschäftsführer Helmuth Frisch aus.