Virenwächter und Security-Suites überwachen auf einem PC so ziemlich alles: Mails, die Sie an die Freundin schreiben, Webseiten, auf denen Sie herumsurfen, Dateien, die Sie speichern und laden und natürlich auch die illegalen Musik- und Filmdateien, die sonstwo herkommen und hingehen.
Wenn man eine Virensoftware installiert und nicht weiter einstellt, kontrolliert sie grundsätzlich erst einmal alles. Und das benötigt ordentlich Leistung. Ist der Rechner neu gekauft, fällt das gar nicht weiter auf, weil durch moderne CPU, viel Speicher und noch wenig installierte Software der PC oder das Notebook einem im Vergleich zum alten Gerät sowieso richtig schnell vorkommt. Er könnte aber noch viel schneller sein, wenn man den Virenwächter in die vertretbaren Schranken weist.
Das sollte man auch tun, denn nicht alle Schutzmechanismen sind auch nötig. Dabei sollte man sinnvoll abwägen. Ihre Haustür ist sicher auch nicht mit Wache, Videokamera, Mehrfachschlössern, Alarmanlage, Bewegungsmelder, Falltür, automatischem Notruf zur Polizei und Martinshorn ausgestattet - das ist in der Regel ja auch nicht nötig.
PCgo gibt in seiner neuesten Ausgabe 7/2010 die richtigen Tipps, an welchen Stellen im System und bei welchen Aktionen Sie die Einstellungen der Virensoftware verändern können und sollten. So kann jeder die Leistungsbremsen lösen, die die Virenhersteller einbauen und den eigenen PC wieder flottmachen.
Das Ergebnis der PCgo-Redaktion kann sich sehen lassen. So konnte bei einem Testsystem der Startvorgang von 2 Minuten auf 30 Sekunden verkürzt werden. Abgerundet wird der Artikel mit einfachen Tipps, mit denen jeder feststellen kann, ob sein Rechner infiziert ist oder nicht.
"Der Unterschied ist sehr deutlich: Wenn man unsere Tipps berücksichtigt und seinen Virenscanner richtig einstellt, wird der PC wieder richtig flott", freut sich Chefredakteur Jörg Hermann. Allerdings meint er auch: "Es ist schon sehr frech, was sich Virenhersteller an Systemleistung genehmigen und dem unbedarften Nutzer an Wartezeiten zumuten. Das muss noch deutlich besser werden."
Die aktuelle PCgo-Ausgabe 7/2010 mit weiteren spannenden Themen zu günstigen Outdoor-Navigationsgeräten, einem Report über heiße Seiten, die Google nicht zeigt und einem Praxis-Workshop, wie man Filme aufs eigene Handy bekommt, gibt es ab sofort für 4,99 Euro überall am Kiosk und im Abonnement. Im Internet finden Sie PCgo unter: http://www.pcgo.de